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Der lange Weg zum Ja! Part 4

10/16/2012

15 Kommentare
Bald geschafft ;-)



Das mit dem Schönheitsschlaf hat nicht so ganz geklappt und ich liege bis um 4 Uhr wach im Bett und versuche mir keine Gedanken zu machen ;-)

Meine Hauptsorge hat sich inzwischen von meinen Augen zu meinem Kleid verlagert. 

Wird mein Liebster es mögen? 
Lieblingsmann und ich sind ja beide die Helden darin super Kommentare abzugeben, die wir dann spaßig meinen, aber die leider manchmal missverstanden werden. 

Nun, was mein Kleid angeht verstehe ich keinen Spaß!

Um 8 klingelte der Wecker! 
Huch, ich hab ja tatsächlich etwas geschlafen.
Trotzdem fühle ich mich sehr *gäääähhhhnnnn* als wir zum Frühstück wanken. Alles sieht lecker und verlockend aus, aber ich kann nichts essen. 

Gerade ich! 
Ich liebe essen! ;-)

Also nuckel ich an meinem grünen Tee rum und kaue lustlos an einem Brötchen, während mein Kerl tiefenentspannt Nutellabrötchen und Eier mit Speck in sich rein futtert. 

Gut, er scheint nicht aufgeregt zu sein.

Zurück auf dem Zimmer geht es ans hübsch machen. 


Man nennt mich auch Crazy Eyes ;-)

Meine Augen sind, wunder oh wunder, wieder vollkommen in Ordnung 
(wo der verrückte Blick her kommt? Keine Ahnung! Vermutlich schau ich immer so und wusste es nur noch nicht *g*). 

Um 10 Uhr bringt mir der Herr von der Rezeption Braut und Trauzeuginnen Strauß, sie sind beide wunderschön

Meiner ist der Linke

stinken aber bestialisch nach künstlichem Rosenduft.
 Ich wollte schon immer mit Klospray in der Nase ja sagen!

Egal! Schnell mal ein Bildchen von Kleid und Strauß gemacht.



Es ist eine Stunde vor der Trauung und plötzlich bin ich ganz ruhig. 
Alles wird gut!

 Gleich heirate ich die Liebe meines Lebens, was will man mehr?

(Im Radio kommt übrigens tatsächlich I do von Colbie Caillat <3)

Die Badezimmertür fliegt auf und ein eben noch tiefenentspannter Bräutigam steht vor mir! 

Der Magen grummelt und trotz duschens ist der Rücken schon wieder nassgeschwitzt.

Ich: Alles Ok Schatz?
Schatz, plötzlich ganz kleinlaut: Ich glaub ich bin aufgeregt! Sagst du denn gleich auch ja?
Ich, etwas verblüfft: Was soll ich denn sonst sagen? Hahaaaaa! Reingelegt? Da ist eine Kamera und da und auch dort drüben?
Mein Kerl grinst und verschwindet wieder im Bad




Schnell noch vor dem Hotel Bilder gemacht


und ab aufs Standesamt....



Alles Liebe Chris 




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Der lange Weg zum Ja! Part 3

10/14/2012

11 Kommentare

Morgens ist es tatsächlich ein kleines bisschen besser.





 Die 3 Stunden schlaf die ich abbekommen hab, haben gut getan.

Um 11 Uhr geht es dann zum letzten Hochzeitswalzerkurs. Wir hatten schon Einzelstunden in Stuttgart und fühlen uns soweit fit. 

Mutig legen wir unsere CD ein und tanzen zu unserem Song "You light up my life"



(wir hatten die Version von Whitney Houston, da ich aber anscheinend im Takatukaland lebe kann ich das Video nicht anschauen bzw posten)

 Hach, mir kommen fast die Tränen, ich schwebe in den Armen meines Liebsten durch den Tanzsaal, träume von unserer Hochzeit....
Klick nach 30 Sekunden ist die Musik aus.

Der Tanzkasper: "Was haben sie denn da gelernt? Gelinde gesagt, dass sieht bescheiden aus?"

Uns fällt das Lächeln aus dem Gesicht! Was hat der böse Mann gesagt? Bescheiden? 

Wir? Ginger und Fred! Schlagartig finde ich ihn blöd und will gehen ;-)
Gemeinsam werden wir vor den Spiegel zitiert und bekommen alles nochmals neu beigebracht. Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, Wo ist der Spiegel? Wo ist die Empore? Es ist mir Scheiss egal wo Spiegel und Empore sind, auch wenn sie meinem Mann helfen sollen die Orientierung nicht zu verlieren.

Ich bin dagegen! Gegen alles!

Nach Sprüchen wie: "Die Frau ist beim Tanzen nur Beiwerk" ist meine Stimmung endgültig unterm Gefrierpunkt angelangt.
(ach ja, spätestens als der Tanzkerl sagt wir dürfen bis zum Walzer kein Alkohol trinken findet mein Mann ihn auch doof *g*)

Gut, aber auch diese Stunde geht rum und während der Tanzkasper nach den Handwerkern schaut, tanzen Herr C. und ich heimlich unseren alten Tanz und beschliessen an der Feier eine Mischung aus dem Stuttgarter und Weimarer Style zu tanzen.


Hah! Bäääh, lange Nase!

Durch die Aufregung hat sich mein Ausschlag zurück gemeldet und ich bin, mal wieder, den Tränen nahe.

Also mach wir das was immer hilft um die Stimmung zu heben. Shoppen ;-) Wir gehen zu Müller um die letzten Kleinigkeiten zu besorgen. Mein Liebster deckt sich im Untergeschoss mit Erkältungsmitteln und Taschentüchern ein und ich stöber ein bisschen bei den Kosmetikartikeln.




Die beiden Döschen sind unter anderem mit in den Korb gewandert :-)

Daheim bzw. im Hotel angekommen schicke ich Herrn C. direkt wieder los in die Apotheke, mein Ausschlag hat neue Dimensionen angenommen.
Mit einer Zinksalbe als Beute kommt er zurück.

So langsam trudeln auch die ersten Gäste ein. Viele Küsschen und Umarmungen werden verteilt. Schulterklopfen und lustige Sprüche a la noch könnt ihr es euch überlegen etc.
Nun ja......

Abends haben wir ein come together für die Gäste die am Standesamt teilnehmen organisiert.
Mit 30 Mann sitzen wir im Schwarzen Bären


geniessen unseren Vesperteller



 und die gute Stimmung.

Ich hab inzwischen von meinem Papa eine Kortisonsalbe bekommen und bin auch im Glück.
Der Abend ist einfach rundum gelungen. Ganz entspannte Stimmung und tolle Gespräche.
Gegen 23 Uhr verlassen wir die Gaststätte um unseren Schönheitsschlaf an zu treten.

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Der lange Weg zum Ja! Part 2

10/11/2012

3 Kommentare



Donnerstag Morgen ging es nochmals zur Kosmetikerin um mir meinen Schnurres zu entfernen ;-) ja, wir dunkelhaarigen neigen zum Oberlippenbart; *g* und um die Wimpern zu verlängern. 

Nach der 2 stündigen Sitzung geht es ins Brautmodenhaus um unsere Kleidung für das Fest zu holen.

Mensch, warum brennen denn meine Augen so? Schnell mal unterm Augen gekratzt und das ganze ignoriert ;-)


Seht Ihr den Regenbogen?

   
Am späten Nachmittag sind wir dann in Weimar! Hurra! Hochzeitsfeeling pur! Erstmal an der Bar "romantisch" ein Bierchen trinken J




Vor lauter Aufregung werden da 3 draus und Herr C. und ich sitzen ganz verliebt (und angetrunken *hust* )an der Bar.

 Wir beschliessen jetzt doch dem Alkohol mit etwas zum essen Herr zu werden. Auf zum Italiener um die Ecke!
Nach Pizza und Pasta und einem geteilten Tiramisu 



(mein selbstgemachtes ist um Welten besser! Jawohl!)
geht’s aufs Hotelzimmer!

Herr Gott, was ist nur mit meinem Auge?
Schatz ist der Meinung "das geht schon" 

"DAS! GEHT! SCHON!???" 

ich will an unserer Hochzeit wunderbar aussehen, begehrenswert und glamourös! 
Und mir nicht ne Augenklappe besorgen müssen.
Im Bad wage ich einen Blick in den Spiegel....
OH! MEIN! GOTT! 
Ich seh aus als hätte ich die Trauung schon hinter mir. 
Verquollene, glassige Augen! Die direkt noch glassiger werden. 

Auf gut deutsch:
Ich seh echt scheisse aus!

Fassen wir zusammen: man darf mich nicht von hinten ablichten, weil in meine Haare ein Loch geschnitten wurde, 
 vorne geht leider auch nicht, da meine Augen aussehen als hätte ich an einem Kiffermarathon teilgenommen um danach meine Augen mit Brenneseln abzutupfen!

 Waaaaaaaaaaaah! 

Wir müssen die Hochzeit verschieben! Definitiv!
Den Tränen nahe geh ich ins Bett als dann noch "unser" Lied im Radio kommt sind die Schleusen offen!

Mein Zukünftiger versucht mich zu beruhigen.

"Schatz, du wirst die Schönste sein am Samstag! Das mit den Augen sieht man ja fast nicht!"
Puh, so lügen will ich können!
Ich will mir (richtig gelesen, mir, nicht ihm) die Augen auskratzen!

Mein Liebster ist beim trösten eingeschlafen (das Bier) und ich liege im Bett und versuche nicht an meinen Augen und meinem Unteraugenbereich (keine Ahung wie man das nennt, zwischen Backe und Auge) rum zu fummeln.

Mein Mantra in dieser Nacht "es wird schon besser, juckt fast nimmer, es wird schon besser, juckt fast nimmer...."

Mal sehen was der Freitag so bringt....

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Der lange Weg zum Ja! Part 1

10/09/2012

5 Kommentare


Mein Liebster und ich machten uns auf dem Weg nach Weimar um den Bund fürs Leben einzugehen.

Davor lagen aber noch ein paar Stolpersteine im. 
Die vergangenen 2 Wochen hatten wir schon mit Halsschmerzen und „dicken Köppen“ zu kämpfen und unsere einziger Gedanke war: Nur nicht krank werden!! 
Mit viel Sauna und Vitamin C haben wir mit aller Kraft gegen sämtliche Viren angekämpft.
Am Wochenende vor unserem großen Tag stand ich in der Küche um 60 Goethe und Schiller Kekse zu backen die unsere Gäste als Gastgeschenk erhalten sollten.


Voller stolz stellte ich die Kekse zum abkühlen ins Esszimmer.
(Übrigens, das Rezept ist Idiotensicher und sehr lecker! Also das richtige für mich, wer es haben möchte einfach bei mir melden :-))

Montag morgen der Schock! Einer der Teller....leer.
Natürlich hatte ich direkt meinen Kerl in Verdacht! 
Also, hab ich bei ihm im Büro angerufen um „böse Schimpf“ zu machen.
Sätze wie: "Musste das sein? Die Kekse für die Hochzeit?" oder "die nächste Ladung kannst du backen" hatte ich mir schon bereit gelegt, als ich den Hundesabber am Tisch entdeckte.

MOLLY????!!!!



Eine schuldbewusste Hündin kam um die Ecke und versteckte beschämt ihren Kopf zwischen meinen Beinen (nicht ohne vorher nochmals am Tisch zu schnuppern) Oh man! Ich liebe diesen Hund wirklich, aber an dem Morgen hätte ich ihr wirklich das Fell über die Ohren ziehen können (nein nicht wirklich! Aber ich hab „böse Schimpf“ mit ihr gemacht)

Nun gut, dank der Feiertags war das mit den Keksen nicht das ganz große Problem.
Mittwoch Abend hab ich dann noch schnell Mr. & Mrs. Schilder gebastelt.




 Diese haben wir auch beim Photoshooting verwand und ich bin schon total gespannt auf die Bilder!!
Ach ja, mein schönster Moment war übrigens als mein Süßer, hoch konzentriert, Prinzessin Lillifee Zuckerperlen in die Tütchen für die Kekse geschüttet hat ❤







Naaaaa, alles brav gelesen? ;-) 

Sorry, dass sich die Bilder wiederholen, aber ich hab leider nicht so viele gemacht wie gewünscht bzw. wie ich mir vorgenommen hab :-( 

Alles Liebe Chris 
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